
Ende letzten Jahres machten wir eine unvergessliche mehrestägige Reise in die
Tambopata Reserve im Amazonas Regenwald von Südperu, wobei wir die besten Öko-Logdes als unsere Hauptquartiere benutzten. Wir wurden am Flughafen von Puerto Maldonado abgeholt und im Privatbus zum Tambopata Flusshafen in der Nähe des einheimischen Indianerortes von Infierno gebracht, wo wir ein leckeres Mittagspaket von Juanes (Bananenblätter gefüllt mit Gemüsereis) genossen.

Eine kurze Flussfahrt brachte uns zur unseren ersten Lodge, kurz hinter dem Eingang zur Reserve. Unterwegs sahen wir unzählige Grünflügelaras hoch oben in den Baumkronen, ein Wasserschwein, Rote Brüllaffen und Hornwehrvögel und später nochmals Brüllaffen, diesmal an einer Salzlecke am Flussufer.

In der komfortablen aus Holz und Palmendach gebauten Lodge, beobachteten wir Papageien, die sich an den Früchten eines Baumes gegenüber satt fraßen und ein Agouti, das durch den Garten huschte. Am nächsten Morgen konnten wir wiederum eine Familie von Sumpfspringäffchen direkt vor der Lodge beobachten, ehe wir uns auf den Weg zum Ausblicksturm machten von wo aus wir einen optimalen Blick über die Baumkronen hatten.

Aber ein unüberbietbarer Höhepunkt war das Nest des Harpia Adlers, das wir sowohl durch das Teleskop sowie live auf einem Bildschirm beobachten konnten. Wir hatten unglaubliches Glück, denn wir konnten das Weibchen beim Füttern ihres Kükens beobachten. Welch ein herrliches Erlebnis!

Zurück in der Lodge stärkten wir uns mit einem herzhaften Frühstück, ehe wir unsere Reise flussaufwärts zu unserer nächsten Lodge, tief in der Reserve fortsetzten. Die Flussreise belohnte uns mit perfekten Sichtungen von einem Jaguar für etwa zehn Minuten. In der Nähe befandsich eine familie von Wasserschweinen und es schien so, als ob der Jaguar sich ein fettes Festmahl in Aussicht stellte! Ich hatte bereits etliche Male Jaguare im Regenwald beobachten können, aber dies war bei Weitem die beste Sichtung.

Auch besuchten wir unterwegs eine Ara- und Papageiensalzlecke, wo wir wunderbar Hellrote Aras und Araraunas beobachten konnten. Spächter sahen wir eine Famile von Orinoko Gänsen am Strand spazieren.

Nach dem Mittagessen in unserer bequemen Lodge, die dennoch einen intimen Kontakt zur Natur beibehielt (alle Zimmer hatten dort einen offenen Blick auf den Wald, sodass man sich jederzeit der Naturbeobachtung widmen konnte) folgten wir einem der Lodge Trails in Begleitung von Jair, unserem hochtalentierten Naturführer, einem Einheimischen aus einer Ese Eja Indianerortschaft und ein hervorragender Ornithologe.

Der Nachmittag war wieder sehr erträglich mit Qualitätssichtungen von Guanen, einem Pekkari und Klammeraffen. Ich freue mich immer so sehr, wenn ich Klammeraffen sehe, denn sie sagen viel über den Status eines Regenwaldes aus – dort wo man sie antrifft ist der Wald noch im Gleichgewicht. Ähnlich verhält es sich mit den Sichtungen des Hakenschnabel Curassow, den wir am nächsten Tag ebenfalls sahen.

Bei einem Besuch von einem kleinem, inzwischen fast trockenem Altarm konnten wir den extrem scheuen Agami Reiher beobachten, sowie einen schwarzen Kaiman, Schildkröten und die legendären Hoatzine, die urigen „Punkvögel“ de Regenwaldes.

Es war ein herrliches Erlebnis! Wir haben fast mühelos eine große Vielfalt von Fauna gesehen und sind dabei noch obendrein in den gut ausgestatteten Lodges vom freundlichen und kompetenten Personal super verwöhnt worden. Wir hatten in der Tat eine so tolle Zeit, dass wir diese Reisen in die Tambopata Reserve mit in unser Angebot aufgenommen haben. Für weitere Informationen dazu lesen Sie bitte auf unserer Webseite nach: Tambopata Deluxe Abenteuer
